Statt sparen bei den Armen, streichen bei den Reichen!

Statt sparen bei den Armen streichen!

Spätestens seit den letzten Bundestageswahlen weht wieder ein kalter Wind in Deutschland.

Bereits im August 2025 ließ Kanzler Merz verlauten:  „Wir können uns dieses System nicht mehr leisten!“

Für zu teuer befand er die Errungenschaften der sozialen Sicherung und versuchte damit, auf harte Einschnitte bei den Sozialausgaben einzustimmen.

Anstatt danach zu schauen, was jene, die von unserem Wirtschaftssystem am meisten profitieren, für die Sicherung der sozialen Systeme tun können, ging der Griff mal wieder als Erstes in die Kasse der Ärmsten.

Abschaffung des Bürgergeldes

Mit unseriösen Schätzungen zum angeblichen Einsparpotential,  wurde Stimmung gemacht gegen Bürgergeldempfänger*innen.

Während für 2026 ein über 108 Milliarden Euro schwerer Militärhaushalt verabschiedet wurde,  reichte das geschätzte Einsparpotential von 52 Millionen Euro, – gerade einmal 0,2 % der Gesamtausgaben für Bürgergeld -, um das bisherige Tabu der Sanktionierung von Hilfeleistungsempfangenden auf null Euro über Bord zu werfen.

Damit auch wirklich niemand auf die Idee kommt, es ließe sich von staatlicher Hilfeleistung gut leben, wird das Bürgergeld abgeschafft und stattdessen die  Grundsicherung eingeführt.

Nachdem bereits 2025 eine Erhöhung des Bürgergeldes ausgeblieben war, beschloss die schwarz-rote Koalition für 2026 eine weitere Nullrunde.

Alleinstehende müssen sich auch in diesem Jahr mit 563 Euro pro Monat zuzüglich Miete begnügen.

Zum 1. Juli soll die neue Grundsicherung eingeführt werden. Ab diesem Zeitpunkt werden Sanktionierungen wieder auf bis zu null Euro möglich.

Obwohl das Unterschreiten des Existenzminimums gegen das Grundrecht auf  Menschenwürde verstößt, können Menschen dann bewusst in die Hungersnot oder wahlweise in die Kriminalität getrieben werden. Diese Skrupellosigkeit macht auch vor drohender Wohnungslosigkeit nicht Halt, denn auch Wohnkosten können unter die Sanktionen fallen.

Zudem haben Menschen, die nach April 2025 aus der kriegsgeplagten Ukraine nach Deutschland geflüchtet sind, künftig nur noch Anspruch auf die im Verhältnis 20% niedrigeren Leistungen für Asylbewerbende.

Wenn es nach der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände geht, ist das Ende der Fahnenstange bzgl. des Sozialstaatsumbaus allerdings noch lange nicht erreicht. Sie erwarten von der eingesetzten Sozialstaatskommission eine weitere Kürzung der Sozialleistungen und wollen sogenannte Kombilöhne – gemeint sind Löhne, deren Verdienst nicht zum Leben ausreicht und die deshalb über Sozialleistungen aufgestockt werden – fördern. Das bedeutet nichts anderes, als durch Steuergelder subventionierte Hungerlöhne!

Neben der Abschaffung des Bürgergeldes stehen auch in anderen Bereichen Einschnitte zur Diskussion.

Erhöhung der täglichen Arbeitszeit

Während auf Grund von Personalmangel bei den Steuerbehörden die steuerliche Prüfung von Unternehmen in 2023 auf 1,7% sank und dem Staat im Jahr laut Berechnungen des Netzwerks Steuergerechtigkeit jährlich ein Schaden zwischen 100 und 125 Milliarden Euro entsteht, sind keine ernsthaften Anstalten erkennbar, den Personalmangel zu beheben. Nutznießer*innen sind häufig Wirtschafkriminelle, während wir laut Koalitionsvertag von SPD und CDU  künftig mehr arbeiten und eine weitere Aufweichung der 40-Stunden Woche hinnehmen sollen. Das seit 1918 gültige Schutzprinzip der täglichen durchschnittlichen Arbeitszeit von acht Stunden (in Ausnahmen und zeitlich begrenzt bis zu zehn Stunden) pro Tag, soll einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden weichen. Obwohl das Risiko von Arbeitsunfällen nach 8 Stunden Arbeit erwiesenermaßen erheblich ansteigt, würde dann nur noch die arbeitsrechtlich festgeschriebene Ruhezeit von 11 Stunden die täglich erlaubte  Arbeitszeit zwischen 2 Arbeitseinsätzen begrenzen. Das heißt, Arbeitstage von bis zu 13 Stunden werden dann möglich.

Negative gesundheitliche Auswirkungen und eine Verschärfung der Geschlechterungleichheit sind die wahrscheinliche Folge. Insbesondere für Frauen, die immer noch den Hauptteil der familiären Care-Arbeit erledigen, sind derartige Arbeitszeiten schlicht nicht machbar. Deshalb steht zu befürchten, dass sie auf dem Arbeitsmarkt noch mehr ins Hintertreffen geraten.

Darüber hinaus werden Forderungen  nach einer generellen Erhöhung der Arbeitszeit zur Finanzierung der Renten laut. So forderte Markus Söder (CSU) gleich zu Beginn des Jahres unter Beifall von Okönom*innen eine eine Erhöhung der statistisch 40,2 Stunden je Woche auf 42 Stunden. Der Wirtschaftsflügel der CDU möchte zudem das generelle Recht auf Teilzeit wieder abschaffen und die Masse in Vollarbeitszeitstellen zwingen. Diese geplanten Angriffe auf Lohnarbeitende werden durch ein tiefes Misstrauen des Kanzlers gegenüber Erwerbstätigen flankiert. Das lässt ihn sogar eine weitere Belastung des Gesundheitswesens rechtfertigen. So soll die erst 2023 eingeführte telefonische Krankmeldung gegen den Rat des Hausärzteverbandes  wieder abgeschafft werden. Statt die Statistiken zur Auswirkung der telefonischen Krankmeldung auf die Krankheitstage zu bemühen, wird mit alternativen Fakten hantiert, ganz zu schweigen von den Visionen der Gleichsetzung von Mittellosigkeit mit Zahnlosigkeit.

Leider lassen auch die derzeit diskutierten Ideen der eingesetzten Rentenkommission nichts Gutes verhoffen.

Renten

Jenseits der Tatsache, dass diese Kommission, anders als ursprünglich zugesagt, ohne Sozialverbände tagt, verhöhnt die unter dem Deckmantel der sozialen Gerechtigkeit geführte Diskussion im Zusammenhang mit der Bürde, die die ältere der jüngeren Generation angeblich hinterlässt, das Thema.

Während sich in Deutschland die obersten 10% der Reichen 55-60% Prozent des Vermögens teilen, fallen auf die ärmere Hälfte lediglich 3-5% des Gesamtvermögens. Sozial gerecht wäre eine Umverteilung dieser Gesamtvermögen, statt die Ärmsten, zu denen auch viele Rentner*innen gehören noch, weiter schröpfen zu wollen.

Es ist absurd, dass in dem  wirtschaftsstärksten europäischen Land lediglich eines der geringsten Rentenniveaus in Europa möglich sein soll.   Die deutsche Durchschnittsrente reicht schon jetzt und insbesondere angesichts stetig steigender Mieten nicht mehr zum Leben. Sie liegt für Männer bei 1346 € und für Frauen mit 903 € noch deutlich darunter. Angesichts dieser Fakten sind Diskussionen über eine weitere Absenkung des Rentenniveaus schlicht antisozial und Phantasien über Kombilohn und die Ausweitung des Niedriglohnsektors, die eine weitere Absenkung der Nettorenten zur Folge hätten, unanständig. Auch andere in der Rentenkommission diskutierte Ideen, zum Beispiel, Rente künftig strikt nach Beitragsjahren zu bemessen, sind unangemessen, weil sie Bildungsanreize minimieren, indem gerade jene, die über langjährige Studien einen hohen Bildungsabschluss erwerben und angesichts von Fachkräftemangel sehr gefragt sind, benachteiligt werden.

Statt die Abschiebung weiterer, unter anderem gut Ausgebildeter zu planen, über Rentenkürzungen, Arbeitszeiterhöhung zu schwadronieren und die Drangsalierung von Empfänger*innen der Grundsicherung voranzutreiben, muss sich die Verteilung der Vermögen ändern. Dazu gehört auch, Wirtschaftskriminelle effizient zum Zahlen von Steuern zu bewegen, hohe Erbschaften zu besteuern und endlich zu akzeptieren, das Einwanderung  zur Sicherung des allgemeine Wohlstandes – für den die meisten Erwachsenen in diesem Land sich täglich ausbeuten lassen  –  notwendig ist.

Nicht notwendig hingegen ist eine weitere Belastung des Gesundheitssystems – ausgelöst durch die restriktiven Vorstellungen eines Kanzlers zur Kontrolle von Erwerbstätigen.

Lohnabhängige können in der Regel sehr gut entscheiden, wann sie arbeitsfähig sind und wann nicht. Auch die Entscheidung wieviel sie arbeiten wollen, ist ihre Entscheidung und nicht die einer verfehlten und anmaßenden Politik, die leider auch das weitere Erstarken der Rechten zur Folge hat.

Wir empfehlen Merz, Bas und Konsorten die Überprüfung ihrer eigenen Arbeitszeiten. Vielleicht ließe sich dann etwas anderes konstatieren, als neoliberales Gequatsche und von Hass und Misstrauen geprägte Angriffe auf sozial Schwache und Lohnarbeitende.

Solidarität mit Orhan Akman (Verdi)

Mit einem offenen Brief hat sich die FAu Frankfurt wegen des Verdi-Skandals um Orhan Akman an den Verdi-Bundesvorstand gewandt und ihre Soldarität mit Orhan erklärt.

 

Offener Brief der Gewerkschaft FAU zum Verdi-Fall Orhan Akman

An die Mitglieder des Bundesvorstandes der Verdi,

Als Gewerkschaft  wenden wir und mit großer Besorgnis an den Bundesvorstand und die Leiterin des Fachbereichs Handel der Verdi.

Unsere Besorgnis gilt dem Verlust des gewerkschaftlichen Selbstverständnisses und der innergewerkschaftlichen Demokratie im Zusammenhang mit dem nun mehr 5. Kündigungsversuch ihres Mitarbeiters und Mitglieds Orhan Akman.

Wir werten die seit der ersten Kandidatur von Orhan für den Bundesvorstand im Jahr 2022 von ihnen ergriffenen  Maßnahmen gegen Orhan als Bossingmaßnahmen zur Beeinflussung  innergewerkschaftlicher Richtungsstreitigkeiten.

Weder Orhans Abrufung als Bundesfachgruppenleiter noch der Widerruf aller Tarifvollmachten oder die Räumung seines Büros, die Deaktivierung seines dienstlichen E-Mail Accounts oder der 5-fache Versuch seiner Kündigung gegen das Votum des zuständigen Verdi – Betriebsrates sind adäquate Mittel zur Verhinderung innergewerkschaftlicher Demokratie!

Wir solidarisieren uns mit Orhan Akman und fordern sie auf,  die genannten Maßnahmen  als Mittel des gewerkschaftspolitischen Richtungskampfes zu unterlassen und die Kündigungen vom 28. und 29. Oktober 2025 zurückzunehmen.

Mit ihrem Verhalten schaden sie nicht nur ihrer Organisation sondern verantworten auch ein Signal gewerkschaftlichen Verständnisses, welches dem Ruf aller Gewerkschaften schadet und potentielle Mitglieder abschreckt. Mit ihrem antiquierten Verhältnis zur innergewerkschaftlichen Meinungsbildung schaden sie der gewerkschaftlichen Bewegung und stärken die  Seite der Arbeitgeber*innen.

Wir fordern:

  • Die Sofortige Rücknahme der Kündigungen vom 28. und 29. Oktober
  • Die sofortige Rücknahme der Versetzungen von Orhan Akman
  • Die Rücknahme aller weitern personellen und disziplinarischen Maßnahmen
  • Den Ausbau basisdemokratischer Meinungsbildung bei ver.di

 

Frankfurt, den 17.12.2025

Dörthe Stein

(Sekretariat für gewerkschaftliche Angelegenheiten)

 

FAU Frankfurt – Gewerkschaft für alle Berufe
Alt-Rödelheim 6 I 60489 Frankfurt am Main I fauffm-kontakt(a)fau.org I frankfurt.fau.org

 

Zum Download: Offener Brief

Nein zur Polizeigewalt in Gießen

Am 29. November kam es  anlässlich der Gegenproteste zur Gründung der AFD-Jugend in Gießen einmal mehr zu massiven Gewaltexzessen der Polizei gegen Demonstrierende.

So rannten die Staatshüter*innen teilweise aggressiv schreiend und mit Anlauf in Protestierende und  knüppelten diese nieder.  Alternativ  waren massive Wasserwerfer- und Pfeffersprayeinsätze zu notieren.

Mit ihrem Verhalten, hat die Polizei die Gründung der AFD-Jugend erprügelt, während Gegendemonstrant*innen der Zugang zu genehmigten Veranstaltungen mit Gewalt verwehrt wurde.

Wir verurteilen diese polizeiliche Gewalt sowie die einseitige Positionierung der Staathüter*innen auf Seiten der AFD.

Wir fordern nicht nur die Aufarbeitung der Geschehnisse sondern auch, dass die gewalttätigen Beamt*innen zur Rechenschaft gezogen werden.

Staatliche Gewalt, insbesondere zum Schutz von Faschist*innen, ist nicht hinnehmbar!

FAU Frankfurt in Aktion am Internationalen Frauenkampftag

Am 8. März beteiligte sich die FAU Frankfurt am Internationalen Frauenkampftag im Rahmen der Demonstration „Feminismus heißt Antifaschismus“. Unsere Rede über den Zusammenhang vom Rollback in veraltet geglaubte Rollenmuster zwischen den Geschlechtern sowie Gewalt gegenüber weiblich gelesene Personen und der erstarkten rechtsradikalen Bewegung könnt ihr hier nachlesen oder nachhören.

Rede zum Download I MP3 zum Download

Soli-Veranstaltung mit Solidarity Collectives und ABC Kyiv

Seit zwei Jahren findet in der Ukraine ein umfassender Krieg statt, der durch die
imperialistischen Ambitionen Russlands verursacht wurde. In einer Situation, in
der sich zwei Armeen in einem Ausmaß bekämpfen, wie man es in Europa seit
Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat, gibt es keine einfachen Lösungen für
anarchistische und antifaschistische Aktivist:innen. In Anbetracht des Leids,
dass die russische Aggression über die Ukraine gebracht hat, haben
antiautoritäre Aktivist:innen beschlossen, sich dem militärischen Kampf
anzuschließen, auch wenn dies bedeutet, mit dem ukrainischen Staat zu
kooperieren. Wir möchten euch über diesen Kampf, die damit verbundenen
Probleme und die aktuelle Situation in der Ukraine informieren.

Mi. 8. Mai, Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Cafe Kurzschlusz, Kleiststr. 5, 60318 Ffm

Solidarity Collectives ist ein antiautoritäres Netzwerk von Freiwilligen, das
mehrere Basisinitiativen umfasst. Das Netzwerk hilft der ukrainischen
Widerstandsbewegung im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg, unterstützt
fortschrittliche Kräfte in diesem Kampf, hilft Menschen, die unter dem Krieg
leiden und verbreitet Informationen über die Geschehnisse in der Ukraine.

Kontaktmöglichkeiten:
Messages: @KontaktKollektive
E-Mail: solidaritycollectives@riseup.net
SocialMedia: Instagram (https://www.instagram.com/solidaritycollectives/)
Facebook (https://www.facebook.com/SolidarityCollectives)
FAU Frankfurt – Alt-Rödelheim 6 – 60489 Frankfurt/M. – frankfurt.fau.org

Antiautoritärer und sozialrevolutionärer erster Mai 2024 in Frankfurt

Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, erlebten wir in Deutschland eine Inflation, wie es sie in dieser Höhe seit den 1970er Jahre nicht mehr gab.

Die Kosten für Verbraucher*innen schossen in die Höhe: Energie verteuerte sich, die Spirale immer weiter steigender Mietpreise setzte sich fort und auch die Lebensmittelpreise zogen deutlich an. Zwar ebbt die Inflation mittlerweile erstmalig nach den Rekordjahren 2022/ 2023 mit durchschnittlich 6 % Inflation langsam ab; nach wie vor bleiben die Lohnabhängigen allerdings auf den Inflationskosten sitzen. Auch wenn die Tarifabschlüsse der letzten Jahre hoch scheinen, haben Beschäftigte weniger Lohn in der Tasche. Rund 4 % realen Lohnverlust mussten sie zum Beispiel im Vergleich zu 2022 hinnehmen.

Vernünftige Lohnabschlüsse, die diesem Trend Einhalt gebieten, sind längst überfällig. Das Geheule von politischer Seite über Streikkosten und etwaige Drohungen zur Änderung des Streikrechtes, sind in Anbetracht dieser Tatsache hingegen völlig fehl am Platz! Auch ein Blick auf die Anzahl der Streiktage führt diese Debatte ad absurdum. Deutschland belegt mit durchschnittlichen 18 Streiktagen pro Jahr und 1000 Beschäftigte lediglich einen mittleren Platz im internationalen Ranking der Länder mit den meisten Streiktagen.

Schluss also mit der falschen Bescheidenheit! Continue reading »

Nachruf Willfried Nürnberg (Willy) 24.6.1960 – (✝) 10.2.2024

Vor 30 Jahren kam das Kölscher Original Willy zur FAU Frankfurt und wurde bald ein Genosse von uns.

Mit seiner herzlichen und menschfreundlichen Art war er über 10 Jahre lang eine beständige Unterstützung bei den regelmäßig abgehaltenen Infosständen der FAU Frankfurt. Auch für das Schwingen der Grillzange war er sich dort nicht zu schade. Willy packte eben dort mit an, wo Hilfe benötigt wurde. Selbst als Gast der Footballmannschaft einer Genossin, stellt er sich kurzerhand mit an die Theke des Getränkewagens und schenkte aus.

Unvergessen ist auch seine sehr tatkräftige und kompromisslose Art, sich mit politischen Feinden von rechts auseinanderzusetzen, wenn es sein musste.

Als Willy zu uns stieß, hatte er bereits eine bewegte Geschichte hinter sich.

Willy wuchs bei den Großeltern in Köln auf. Besonders stolz war er auf seinen Großvater, der in der NS – Ära im Widerstand aktiv war. Früh wurde Willy selbstständig, arbeitete als Koch und Kellner in der Gastronomie, unter anderem auf Schiffen in Helgoland und Frankfurt am Main. Auch in einem in der Frankfurter linken Szene beliebten türkischen Lokal, war Willy (das Wiesel – so sein Spitzname) als Kellner tätig.

Als Willy FAUista wurde, war er bereits Vater eines Sohnes. Nach der Trennung von der Kindesmutter, beschränkte sich Willys Rolle jedoch zunehmend auf die des biologischen Erzeugers. Continue reading »

Die FAU Frankfurt hat sich am 8. März der Demonstration zum Frauenkampftag unter dem Motto “ Solidarisch Kämpfen Für die Utopie“ angeschlossen.
Den Redebeitrag von uns könnt ihr hier lesen.

Rechtspopulismus stoppen!

Am 7. Oktober beteiligte die FAU Frankfurt sich an den Gegendemonstrationen anlässlich des Wahlkampfabschlusses in Wiesbaden.
Unter dem Motto „Der AFD den Wahlkampf vermiesen“ demonstrierten wir direkt im angesichts zu Alice Weidel und Co.

Hier die zu diesem Anlass von uns gehaltene Rede.